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Das Projekt „Ohrenspitzer“ ist ein medienpädagogisches
Kooperationsvorhaben des Landesmedienzentrums Rheinland-Pfalz (LMZ)
und der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS). Es richtet
sich darauf Hören und Zuhören als Basiskompetenz gleichrangig
neben anderen Kulturtechniken zu etablieren und Kinder darin zu
stärken.
In seiner Idee und auch in den angebotenen Hörspielen und Materialien
stützt sich das Projekt "Ohrenspitzer" auf Materialien
und Konzept der hessischen "Hörclubs an Grundschulen"
der Stiftung Zuhören. (www.stiftung-zuhoeren.de).
Diese Materialien sind in Form eines Hörclubpakets über
die Stiftung Zuhören (hoerclubs@hr-online.de)
käuflich zu erwerben.
Das Ohrenspitzer-Angebot ist jedoch weder konzeptionell noch im
Material mit den Hörclubpaketen identisch, da z.B. eine Reihe
von SWR-Hörspielproduktionen und Geräusche-CDs im Ohrenspitzer-Koffer
mit enthalten sind.
In einem ersten Schritt sind 20 Schulen in Rheinland-Pfalz sowie
zwei Schulen und eine außerschulische Einrichtung in Baden-Württemberg
für eine Kooperation gewonnen worden, die seit dem Beginn des
Schuljahres 2003-2004 regelmäßig Hörabenteuer für
Kinder der Klassenstufen 1 bis 6 anbieten. In homogenen oder klassenübergreifenden
Gruppen setzen sich Schülerinnen und Schüler mit Angeboten
auseinander, die das Hören und Zuhören neu entdecken und
gemeinsam erleben lassen.
Neben dem regulären Unterricht, in AG's oder Nachmittagsangeboten
stehen dabei Spiel und Spaß ebenso im Mittelpunkt der Arbeit
wie erschließender Umgang mit Hörbeispielen verschiedenster
Art.
Von besonderer Relevanz ist das Projekt daher für alle Schulen,
die in Ganztagsform eigenständige unterrichtsbegleitende und
–ergänzende Angebote – auch im Bereich sinnvoller
Freizeitgestaltung oder gezielter Förderung – suchen.
Ausgehend von der Prämisse, dass viele Schüler(innen)
einen grundständigen Entwicklungsbedarf im auditiven Bereich
haben, widmet sich das Projekt explizit der akustischen Umwelt und
persönlichen Ausgangslage der Kinder. Es versteht sich in all
seinen Ausprägungen und Teilen als ständiger Impuls für
Schulen, die erfolgreich Hörschulung betreiben wollen.
Darüber hinaus eignet sich das Projekt als Baustein fortschreitender
Schulentwicklung innerhalb der von allen Schulen in Rheinland-Pfalz
aktuell geforderten Programmatik und Profilbildung.
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